Warehouse Execution System

Model Context Protocol (MCP): KI-Zugriff auf Ihre Lagerdaten 

Verwerten Sie Ihre Lagerdaten des Warehouse Execution Systems bequem mit Ihrem favorisierten LLM wie z. B. ChatGPT oder Claude.

AGENTIC AI: Der neue Partner für die Intralogistik

Ihre Mitarbeiter arbeiten längst mit KI-Assistenten. Nur nicht in Verbindung mit Ihren Lagerdaten. Das ändert sich jetzt: Das identpro Warehouse Execution System stellt seine Daten ab sofort zusätzlich über MCP bereit. ChatGPT, Claude, Partnerlösungen oder eigene Systeme greifen über einen API-Key zu. Entscheidend dabei: ausschließlich lesend. 

Ihre neuen Möglichkeiten: 

  • Antworten in Sekunden: Fragen in normaler Sprache statt Klickwege durch Masken 
  • Rein lesender Zugriff: Prozesse, Daten und Abläufe im WES bleiben unberührt 
  • Anbieterunabhängig: Funktioniert mit ChatGPT, Claude oder Ihrem eigenen LLM 
  • Frei kombinierbar: Lagerdaten können im Chat mit anderen Daten in Relation gesetzt und ausgewertet werden 
  • Kein Customizing: nach Vergabe des API-Keys sofort nutzbar 

Warum das jetzt zählt 

In den vergangenen Jahren hat sich verändert, wie in Unternehmen gearbeitet wird: Recherche, Auswertung und Entscheidungsvorbereitung laufen zunehmend im Dialog mit einem Assistenten. Was diesen Assistenten fehlt, sind die eigenen Betriebsdaten. Sie wissen viel über die Welt und aber nichts über Ihre Halle. 

Wer seine Lagerdaten über einen offenen Standard zugänglich macht, verkürzt den Weg von der Frage zur Entscheidung. Jede Auswertung, die heute ein Ticket an die IT ist, wird zum Gespräch. Und der Zugang muss nicht bei jedem neuen Werkzeug neu gebaut werden, sondern kann auch von neuen Modellen und Assistenten sofort genutzt werden.  

Fragen über Ihr Lager, die ab sofort beantwortet werden können


„Zeig mir alle blockierten Ladungsträger in Halle 2.“ 

Bestandsabfrage statt Suchmaske


„Warum wartet der Stapler an Tor 4?“ 


Ursachenanalyse ohne Log-Auswertung


„Welche Aufträge im Wareneingang liegen länger als zwei Stunden?“ 


Auftragsstatus ohne Listenexport


„Wie sieht die tatsächliche Auslastung unserer Stapler aus. Als Übersicht fürs Montagsmeeting?“

Auswertung im Dialog statt Report-Ticket

Vorteile von MCP erleben!

Was ist das Model Context Protocol (MCP)? 

Das Model Context Protocol ist ein offener, herstellerneutraler Standard dafür, wie KI-Systeme auf Software und deren Daten zugreifen. Was USB für Geräte ist, ist MCP für KI und Software: ein einheitlicher Anschluss statt einer Sonderlösung pro Fall. So wird aus dem Warehouse Execution System auch eine offene Datenquelle, die KI-Systeme standardisiert nutzen können.


Ein offener Standard 

Das Model Context Protocol ist herstellerneutral und dokumentiert. Kein proprietärer Sonderweg.  


Das WES liefert die Daten 

Abgefragt wird, was das WES ohnehin führt: Bestände und Bewegungsdaten.


Anbindung über API-Key 

Sie erhalten einen API-Key für den MCP-Server und verbinden damit ChatGPT, Claude oder eigene LLMs. 

Gepflegt wird der MCP-Standard seit dem 9. Dezember 2025 von der Agentic AI Foundation unter dem Dach der Linux Foundation (u.a. Anthropic, OpenAI, Google, Microsoft und Amazon Web Services). 

Was USB für Geräte ist, ist MCP für KI und Software: ein einheitlicher Anschluss statt einer Sonderlösung pro Fall

Ohne MCP: KI-Assistenten haben keinen direkten Zugriff auf das Warehouse Execution System – jede Verbindung muss von Hand gegen undokumentierte Tabellen gebaut werden.
Ohne MCP: KI-Assistenten haben keinen direkten Zugriff auf das Warehouse Execution System – jede Verbindung muss von Hand gegen undokumentierte Tabellen gebaut werden.

Das LLM kommt nicht ohne manuellen Aufwand an die Daten bzw. kann diese u. U. nicht richtig zuordnen. Jede gebaute Verbindung muss beim WES-Update neu manuell kalibriert werden.

Mit MCP: KI-Assistenten erreichen das Warehouse Execution System über einen dokumentierten MCP-Zugang mit benannten Funktionen für Bestände, Aufträge, Lagerplätze, Fahrzeuge und Bewegungen.
Mit MCP: KI-Assistenten erreichen das Warehouse Execution System über einen dokumentierten MCP-Zugang mit benannten Funktionen für Bestände, Aufträge, Lagerplätze, Fahrzeuge und Bewegungen.

Eine Anbindung, und Sie haben Zugriff über Ihr LLM der Wahl auf Ihre Lagerdaten. Keine zusätzlichen Agenten nötig, die eigene Schnittstellen erstellen. Updates inklusive.

Eine Frage, mehrere Abfragen, eine Erklärung 

Person stellt einem KI-Assistenten am Laptop eine Frage, beim Morgenkaffee.

Niemand muss vorher festlegen, welche Abfragen für die Fragen nötig sind. Der Assistent entscheidet das selbst. 

Beispiel: 

Frage: „Warum wurde Auftrag 4711 gestern nicht fertig?“ 

Vorgehen: Fünf lesende Abfragen über definierte Funktionen des Warehouse Execution System.

 SCHRITT 

ABFRAGE

WAS ABGEFRAGT WIRD 

1 

Auftrag 

Auftragsdaten und Termin 

2 

Materialbedarf 

benötigtes Material 

3 

Bestand 

Bestand und Lagerplatz 

4 

Bewegungen 

Bewegungen im Zeitfenster 

5 

Fahrzeuge 

Verfügbarkeit der Fahrzeuge 

Antwort: Drei benötigte Paletten waren vorhanden, konnten zwischen 14:32 und 15:18 Uhr aber nicht transportiert werden — zwei der drei zuständigen Fahrzeuge waren nicht verfügbar. 

Ergebnis: Eine Auskunft, die heute manuelle Recherche in mehreren Masken bedeutet und für die sich kein eigener Report lohnt, weil sie jedes Mal anders lautet. 

Welche Daten Sie über MCP abfragen können

Lesende Abfragen auf Datenbestand und Bewegungsdaten. Schreibende Funktionen, etwa das Anlegen eines Transportauftrags, sind bewusst nicht freigegeben. MCP ersetzt Ihre bestehende Schnittstelle nicht. Es ergänzt sie um eine Ebene für KI-gesteuerte Abfragen. An Ihren ERP- oder WMS-Anbindungen ändert sich nichts. 

KATEGORIE UMFANG 
Bestände je Artikel, Lagerbereich und Ladungsträger 
Materialsuche nach Artikel, Charge oder Kennzeichen 
Lagerplätze aktueller Lagerplatz und Belegung 
Transportaufträge offene und verzögerte Aufträge 
Fahrzeugstatus Verfügbarkeit und Position der Fahrzeuge 
Bewegungshistorie Bewegungsdaten über den Zeitverlauf 

Die Kontrolle bleibt bei Ihnen  

KONTROLLE: WER DARF WAS 

  • Ausschließlich lesend: Kein Assistent kann Daten ändern, anlegen oder Fahrbefehle auslösen. 
  • Zugang per API-Key: Sie vergeben und entziehen den Key selbst und steuern damit jede Anbindung. 
  • Zuordenbar und abschaltbar: Jeder Key gehört zu einer benannten Anbindung und lässt sich jederzeit deaktivieren. 

TECHNIK: WAS DAS FÜR IHRE IT BEDEUTET 

  • Keine Datenkopie: Die Daten bleiben im WES und werden zur Laufzeit gelesen. Kein Data Lake, keine veralteten Auszüge. 
  • Updatesicher: Zugriff auf definierte Funktionen statt auf Tabellen.  
  • Betrieb im Haus möglich: Der MCP-Zugang läuft in Ihrer bestehenden Umgebung. 

Offene Fragen zur Anbindung?

Was Sie davon haben 


Antworten in Sekunden 

Fragen statt Klickwege. Informationen sind sofort verfügbar, auch für ungeschulte Mitarbeiter. 


Auswertungen ohne Wartezeit  

Individuelle Analysen entstehen im Gespräch — kein Report-Ticket an die eigene IT. 

Weniger Schulungsaufwand 

Neue Kräfte und Springer arbeiten produktiv, ohne Menüstrukturen zu kennen. Abfragen funktionieren mehrsprachig, am Terminal auch per Sprache, ohne Tippen. 

Wissen wird abfragbar 

Erfahrungswerte aus den Bewegungsdaten stehen allen zur Verfügung, nicht nur den Experten. 

Für Partner und Systemanbieter

Integrationspartner binden das Warehouse Execution System über einen API-Key an, statt für jedes Projekt individuelle Datenabzüge zu spezifizieren. Softwarehersteller lesen mit ERP, TMS oder MES über dieselbe dokumentierte Schnittstelle wie ein KI-Assistent: Zugriff auf definierte Funktionen statt auf Tabellen, ohne Datenbankzugriff. 

So starten Sie 

VORAUSSETZUNGEN 

  • eine bestehende Installation des identpro Warehouse Execution System 
  • ein API-Key 
  • ein angebundener Assistent wie ChatGPT oder Claude 

Voraussetzung ist eine bestehende WES-Installation. Sie nutzen es noch nicht? Dann sprechen wir über beides. 

„Welche Auskunft aus Ihrem Lager brauchen Sie regelmäßig und wie lange dauert sie heute?“ 

Die Antwort darauf ist der Anwendungsfall für Ihren ersten MCP-Piloten. 

Häufige Fragen (FAQ)

Nein. MCP ist kein Programm mit eigener Oberfläche, sondern die Leseschnittstelle zum Warehouse Execution System. Die Oberfläche ist der Assistent, den Sie ohnehin nutzen. 

ChatGPT, Claude oder ein eigenes, lokal betriebenes LLM. Ein Wechsel des Anbieters ändert an der Anbindung nichts — der MCP-Server bleibt derselbe. 

Nein. Der Zugriff ist ausschließlich lesend, schreibender Zugriff ist technisch nicht vorgesehen. Kein Assistent kann Daten ändern, anlegen oder Fahrbefehle auslösen. 

Der MCP-Server erzeugt keine Datenkopie: Die Daten bleiben im Warehouse Execution System und werden zur Laufzeit gelesen. Was mit den Abfrageergebnissen geschieht, hängt vom gewählten Assistenten ab — ein lokal betriebenes LLM verarbeitet lokal, ein Cloud-Dienst in der Cloud. Diese Entscheidung treffen Sie.

Nein. MCP ersetzt nichts, sondern ergänzt eine zusätzliche Leseebene. Bestehende Anbindungen bleiben unverändert. 

Nichts. Der Zugriff erfolgt auf definierte Funktionen statt auf Tabellen — Updates des Warehouse Execution System sind kompatibel und stören den MCP Server nicht. 

Es gibt keinen Customizing-Vorlauf. Nach Vergabe des API-Keys ist der Zugang nutzbar, die bestehende WES-Installation vorausgesetzt. 

Weil rein lesender Zugriff sich im laufenden Betrieb erproben lässt, ohne Prozessfreigaben zu berühren. Der Anwendungsfall lässt sich belegen, bevor größere Entscheidungen anstehen. 

Der MCP-Server selbst ist kein KI-System, sondern eine Datenschnittstelle. Die KI-Komponente ist der von Ihnen gewählte Assistent; dessen Einordnung richtet sich nach Ihrem Einsatzzweck. 

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