Produktionsplanung in Echtzeit: Den Materialfluss KI-gestützt steuern

Updated on 7. Mai 2026

Der digitale Zwilling liefert Echtzeit-Datenpakete für transparente Planungsprozesse im produktionsnahen Lager. So lassen sich KI-gestützt Entscheidungen treffen, die innerbetriebliche Transportprozesse optimal gestalten – mit Synergieeffekten entlang der gesamten Supply Chain.

Der Beitrag in Kürze:

  • In produktionsnahen Lagern führen manuelle Prozesse, verzögerte Buchungen und Fehler in der Datenerfassung zu kostspieligen Unterbrechungen entlang der gesamten Lieferkette.
  • Bereits 0,4 % fehlerhafte Scans bedeuten bei 200 Lagerbewegungen pro Tag: täglich ein Fehler – in 30 Tagen 30 falsch verbuchte Paletten, die gesucht und reintegriert werden müssen.
  • KI-gestützte Produktionsplanung beginnt mit vollständiger Datentransparenz in Echtzeit, für jede Lagerbewegung.
    identpro rüstet Stapler mit LiDAR- und IoT-Sensoren aus, die alle Bewegungen automatisch erfassen und als digitaler Zwilling in Echtzeit abbilden – ganz ohne Klemmbrett oder Handscanner.
  • Die Software wandelt Sensordaten in GEO-Daten um und vernetzt sie mit ERP-, WMS- und LVS-Systemen.
  • KI berechnet auf dieser Datenbasis die effizientesten Transportrouten, schneller und präziser als jede manuelle Planung.
  • Fahrer müssen das Fahrzeug nicht mehr verlassen: Navigation und Datenerfassung laufen vollautomatisch.
  • Leerfahrten werden reduziert, Bestände in Echtzeit aktualisiert, Engpässe frühzeitig erkannt.
  • Das System schafft die technische Grundlage für fahrerlose Transportsysteme (FTS). Das ist eine direkte Antwort auf den Fachkräftemangel.
  • Das Ergebnis: fehlerfreie Lieferketten, niedrigerer CO₂-Fußabdruck und ein vollständig transparentes, KI-optimiertes Lager.

Daten bestimmen unsere Zukunft: Sie sind der Schlüssel für mehr Effizienz in allen Lebensbereichen. Auch in der Produktionsplanung und Lagerlogistik werden Datenpakete immer komplexer geschnürt. Denn Rohwaren müssen für einen reibungslosen Materialfluss zur richtigen Zeit in exakt benötigter Menge am Verarbeitungsort ankommen. Dazwischen gibt es viele Facetten im produktionsnahen Lager: Halbzeuge werden wieder ausgelagert, zum nächsten Produktionsschritt transportiert oder zu einem anderen Lager am Standort gebracht. Dabei unterliegen die Prozesse einem engen wirtschaftlichen Korsett. Auch mit dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel in einem komplexen Weltgeschehen müssen innovative Logistikkonzepte auf den globalen Märkten der industriellen Produktion kreativ umgehen. Technischer Fortschritt ermöglicht uns den Zugriff auf immer mehr Daten. Ziel ist es, stets die besten Entscheidungen im Sinne einer optimalen Produktionsplanung zu treffen. Wo die menschliche Verarbeitungskapazität für effizientere Lagerprozesse endet, beginnt in der automatisierten Intralogistik der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz. „Unser oberstes Ziel ist es dabei, volle Transparenz ins Lager zu bringen,“ so IdentPro-Geschäftsführer Martin Welp.

Datenverarbeitung in Echtzeit

Datenverarbeitung In Echtzeit

Optimierte Entscheidungsfindung

Optimierte Entscheidungsfindung

Effiziente Lagerprozesse

Effiziente Lagerprozesse

Reduzierte Fehlerquote

Reduzierte Fehlerquote

Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit

Kosteneffizienz Und Nachhaltigkeit

Ressourcenmanagement

Ressourcenmanagement

Synergieeffekte entlang der Lieferkette

Synergieeffekte Entlang Der Lieferkette

Digitaler Zwilling liefert Datenpakete in Echtzeit

Voraussetzung für transparente Lagerprozesse ist, dass alle Abläufe dokumentiert werden: identpro sorgt dafür, dass jedes Produkt, das auf dem Betriebsgelände bewegt wird, in seiner Position digital abgebildet ist. Angereichert mit allen weiteren verfügbaren Informationen zum Auftrag, zur GEO-Position oder zum Ziel, welche aus den angebundenen Systemen, wie ERP, LVS oder WMS in die Software eingeschleust werden, entsteht so ein Datenpaket: Der digitale Zwilling. In der digitalen Welt der automatisierten Lagerlogistik werden Datenpakete dabei inzwischen ohne Verzug zugestellt.

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Daten als fruchtbarer Nährboden für KI-gestützte Entscheidungen

Mit der Zahl der verfügbaren Daten potenzieren sich auch die Entscheidungsmöglichkeiten. Erst die guten Entscheidungen sind der fruchtbare Nährboden für optimierte Prozesse. Wo das menschliche Gehirn und die Excel-Tabelle in ihrer Verarbeitungskapazität begrenzt sind, berechnet Künstliche Intelligenz gefüttert mit diesen Daten in kürzester Zeit die effizientesten Abläufe.

„Dazu stattet unser intelligentes Lagerlogistikkonzept Transportfahrzeuge mit einem konturbasierten Lasersystem aus“, so Martin Welp.

Die gescannten Daten der LiDAR- und IoT-Sensoren zur Lagersituation wandelt die Software von identpro in GEO-Daten um. So werden alle Lagerprozesse als digitaler Zwilling in Echtzeit abgebildet. Die Software ist KI-basiert und meldet zurück, wir sich der innerbetriebliche Transport optimieren lässt. Zum anderen steht der digitale Zwilling auch allen anderen Systemen zur Verfügung. So ermöglicht das identpro Warehouse Execution System ein optimales Rohstoffmanagement Synergien entlang der gesamten Supply Chain.

Optimierungspotenziale mit dem identpro Warehouse Execution System:

  • Echtzeitlokalisierung
  • Live-Mapping bis +- 10cm genau
  • Berücksichtigung dynamischer Lagerveränderungen
  • scanfreie Lagerprozesse
  • papierfreie Administration
  • Leerfahrten werden reduziert
  • Lagerhaltung mit Minimalbestand

Null Fehlertoleranz: Damit der Fehlerteufel nicht durch die Lieferkette streift

In der industriellen Produktion muss die Rohware immer pünktlich sein. Die Fehlertoleranz in der Produktionsplanung ist gering, denn der Fehler setzt sich entlang der Lieferkette fort und führt zu hohen finanziellen Einbußen. „Selbst wenn nur 0,4 % der durchgeführten Scans im Lager fehlerhaft wären, ergäbe das bei 200 Bewegungen am Tag einen Fehler, der sich in der Lieferkette fortsetzt“, rechnet Martin Welp vor. In 30 Tagen wären das beispielsweise 30 fehlerhafte Paletten, die zu suchen und erneut in die Lieferkette zu integrieren sind.

„Die Kosten, die sich mit automatisierten, fehlerfreien KI-Entscheidungen einsparen lassen, sind beachtlich.“

Wo Fahrer früher mit Klemmbrett oder Scanner ausgestattet vom Transportfahrzeug absteigen und sich unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für die Dokumentation der Lagerbewegung ins Produktionsumfeld begeben mussten, erfasst die Sensorik mit identpro alle Daten und meldet Fehler unverzüglich zurück. So werden sie an Ort und Stelle behoben. Fahrer müssen das Gelände dafür nicht kennen, denn das System zeigt den Weg zum Produkt per Navigation bis zur exakten Position im Lager an und bildet jede Lagerbewegung automatisiert digital ab.

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Transparenz in Echtzeit: Damit jede Lagerbewegung sitzt

Der digitale Zwilling ist die virtuelle Abbildung des physischen Lagers: Er liefert in Echtzeit Daten über den Zustand, die Bestände und Aktivitäten. Ihre Analyse und Verarbeitung kann in vielfacher Weise zur Optimierung der Prozesse verwendet werden. Dabei nutzt identpro den digitalen Zwilling, um im Lager Transparenz in Echtzeit herzustellen und interne Transporte zu optimieren.

So lässt sich effizienter fahren, Kosten reduzieren und auch der CO²-Fußabdruck minimieren. Der Bestand wird besser verwaltet, die Platznutzung optimiert, Engpässe können vermieden und manuelle Fehler reduziert werden. Lieferverzögerungen, Falschlieferungen und Produktionsunterbrechungen gehören mit der digitalen Unterstützung der Vergangenheit an. Klemmbretter und Handscanner können im papierlosen Lager ausgemustert werden. Staplerfahrer können dank automatisierter Prozesse schneller angelernt werden und fahrerlose Transportsysteme im Fachkräftemangel personelle Lücken schließen.

Vorteile von KI in der Lagerlogistik:

  • Fahrten effizient planen
  • Kosten reduzieren
  • CO²-Fußabdruck minimieren
  • Lagerverwaltung, Bestände und Platznutzung optimieren
  • Lieferengpässen und Produktionsunterbrechungen vermeiden
  • Manuelle Fehler reduzieren
  • Papierloses Lager
  • Personelle Ressourcen reduzieren

Die Zukunft der KI-gestützten Produktionsplanung beginnt jetzt

Die Zukunft der Intralogistik liegt im KI-basierten vernetzten Planen: In einer optimalen Welt ist im Rohstoffmanagement alles genau getaktet. So ist das komplexe Weltgeschehen aber nicht. Kommt es in der Lieferkette zu Verzögerungen, führt das zu Lieferengpässen, Überbeständen oder Verschwendung, in jedem Fall zu explodierenden Kosten. Für ein optimales Supply Chain Management braucht es Transparenz im Lager: Je besser vernetzt die Lieferketten sind, desto effizienter lassen sich Waren bewegen. Dazu müssen verschiedene Systeme unter dem Stichwort Interoperabilität eng zusammenarbeiten. Dann werde es keinen Prozess mehr geben, der keinen digitalen Zwilling hat, blickt Martin Welp nach vorn. Künstliche Intelligenz sei dabei in Zukunft aufgrund der hohen Datendichte unerlässlich. Dabei sieht er den innerbetrieblichen Transport auch im Angesicht des Fachkräftemangels zunehmend fahrerlos. Martin Welp ergänzt: „Die Zukunft der Produktionsplanung beginnt jetzt: Denn die technischen Voraussetzungen für die Auslieferung von Datenpaketen in Echtzeit entlang der gesamten Lieferkette mit automatisierten KI-basierten Entscheidungen sind bereits geschaffen.“ 

Häufige Fragen (FAQ) zum WES von identpro

KI-gestützte Produktionsplanung bedeutet, dass Softwaresysteme auf Basis von Echtzeit-Lagerdaten eigenständig Entscheidungen treffen: Welcher Stapler fährt welche Route? Welches Material wird als nächstes benötigt? Wo droht ein Engpass? Statt manueller Planung in Excel oder per Zuruf übernimmt die KI die Auswertung und Steuerung. Schneller, fehlerfreier und im laufenden Betrieb.

Der größte Hebel liegt in der Datentransparenz: Wenn jede Lagerbewegung in Echtzeit erfasst und mit Auftragsdaten verknüpft wird, lassen sich Transportwege optimieren, Leerfahrten reduzieren und Rohstoffe zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstellen. Systeme wie das Warehouse Execution System (WES) von identpro steuern diesen Materialfluss automatisiert auf Basis von Live-Daten aus dem Lager.

Ein digitaler Zwilling ist die virtuelle Echtzeit-Abbildung des physischen Lagers: Er zeigt, wo sich jedes Produkt befindet, wie viel eingelagert ist und welche Bewegungen gerade stattfinden. Für KI-Systeme ist er unverzichtbar, denn ohne vollständige, aktuelle Daten kann keine KI sinnvolle Entscheidungen treffen. identpro erzeugt diesen digitalen Zwilling automatisch über LiDAR- und IoT-Sensoren auf den Transportfahrzeugen.

Größer als viele annehmen: Bei z. B. 200 Lagerbewegungen täglich reicht eine Fehlerquote von 0,4 %, um jeden Tag einen fehlerhaft verbuchten Vorgang zu produzieren. Dieser Fehler setzt sich entlang der Lieferkette fort – als falsch eingelagertes Material, verzögerte Produktion oder fehlende Ware beim nächsten Schritt. Automatisierte, scanfreie Systeme eliminieren diese Fehlerquelle vollständig.

Ja. identpro rüstet bestehende Stapler mit LiDAR-Sensoren nach. Es sind keine neuen Fahrzeuge, keine Bodenmarkierungen und keine Etiketten auf den Waren erforderlich. Die Integration in vorhandene ERP-, WMS- und LVS-Systeme erfolgt über Schnittstellen, sodass Bestandsdaten automatisch in Echtzeit synchronisiert werden.

Ja, gerade dann. Automatisierte Systeme reduzieren den Schulungsaufwand für neue Fahrer erheblich, da das System per Navigation direkt zum richtigen Stellplatz führt und alle Buchungen selbstständig vornimmt. Langfristig schafft das WES auch die technische Basis für den Einsatz fahrerloser Transportsysteme (FTS), die personelle Engpässe ohne Qualitätsverlust ausgleichen können.

Sie möchten Ihr Lager digitalisieren, mehr Transparenz und das volle Potenzial Ihrer Ressourcen ausschöpfen?

Wir von IdentPro unterstützen Sie dabei und wollen gerne zusammen mit Ihnen die Zukunft der Intralogistik gestalten. Vereinbaren Sie jetzt eine persönliche Beratung!

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