Warehouse Execution System

Was verursacht Bestandsdifferenzen im Lager?  

Und wie stoppt man sie dauerhaft? 

Was sind die häufigsten Ursachen für Bestandsdifferenzen im Lager? 

Bestandsdifferenzen haben fast immer dieselbe Wurzel: manuelle Eingriffe zwischen Warenbewegung und Systembuchung. Jeder Scan ist eine Chance für einen Fehler: ein falsches Etikett, eine vergessene Buchung, ein Übertragungsfehler ins ERP. Solange Menschen zwischen Ware und Daten stehen, bleibt die Fehlerquote strukturell im System verankert, egal wie gut geschult die Mitarbeitenden sind. 

Die häufigsten Auslöser im Einzelnen: 


Vergessene oder verspätete Buchungen  

Staplerfahrer arbeiten unter Zeitdruck. Wenn eine Palette schnell umgestellt werden muss, wird die Buchung oft für später aufgeschoben und dann vergessen. Das System glaubt die Ware steht noch am alten Platz. Die Realität im Lager sieht längst anders aus. 


Falsch gescannte Etiketten   

Beschädigte Barcodes, schlechte Lichtverhältnisse, Zeitdruck: All das führt dazu, dass das falsche Etikett gescannt wird. Die Ware wird korrekt bewegt, aber im System landet sie am falschen Platz oder unter der falschen Artikelnummer. 


Systemabweichungen bei der Datenübertragung   

Zwischen dem Moment des Scans und der tatsächlichen Buchung im ERP oder WMS können Übertragungsfehler entstehen. Besonders bei veralteter IT-Infrastruktur oder instabilen WLAN-Verbindungen im Lager ist das ein häufig unterschätztes Problem. 


Parallele Prozesse
ohne Synchronisation  

In vielen Lagern laufen manuelle und digitale Prozesse gleichzeitig. Zettel, mündliche Absprachen und Systembuchungen existieren nebeneinander. Was auf Papier steht, landet nicht immer im System und was im System steht, spiegelt nicht immer die Realität.  

Warum helfen mehr Inventuren nicht gegen Bestandsdifferenzen? 

Viele Unternehmen reagieren auf steigende Differenzen mit häufigeren Inventuren: wöchentlich statt monatlich, täglich statt wöchentlich. Das ist verständlich, löst aber das falsche Problem. 

  • Inventuren messen den Schaden. Sie zeigen wie groß die Abweichung zwischen System und Realität ist, aber sie beseitigen nicht die Ursache, durch die diese Abweichung entsteht. Am Tag nach der Inventur beginnt der Prozess von vorne: Buchungen werden vergessen, Scans schlagen fehl, Übertragungsfehler häufen sich. 
  • Dasselbe gilt für strengere Scanpflichten und Mitarbeiterschulungen. Beides setzt voraus, dass menschliches Verhalten langfristig fehlerfrei sein kann. Unter realem Lagerbetrieb, mit Schichtbetrieb, Zeitdruck und wechselndem Personal, ist das keine nachhaltige Grundlage für verlässliche Bestandsdaten. 
  • Wer Bestandsdifferenzen dauerhaft eliminieren will, muss icht strenger kontrollieren. Er muss die manuelle Interaktion zwischen Warenbewegung und Systembuchung aus dem Prozess herausnehmen.

Ab wann werden Bestandsdifferenzen zum echten Kostenfaktor? 


Suchzeiten und Leerfahrten  

Wenn ein Staplerfahrer eine Palette sucht, die laut System in Reihe 7 steht, in Wirklichkeit aber in Reihe 12 liegt, verliert er Zeit. Multipliziert man diese Zeit über alle Fahrer, alle Schichten und alle Arbeitstage, summiert sich das schnell auf mehrere Stunden bezahlte Arbeitszeit pro Tag, die keine Wertschöpfung erzeugt. 


Produktionsunterbrechungen   

Ein ERP das auf falschen Bestandsdaten basiert, disponiert falsch. Material das laut System vorhanden ist, wird nicht nachbestellt. Wenn es dann tatsächlich gebraucht wird und nicht auffindbar ist, steht im schlimmsten Fall die Produktion still. Die Kosten dafür übersteigen in der Regel bei weitem die Investition in ein funktionierendes Tracking-System. 


Lieferverzögerungen und Kundenverlust     

Ware die laut System versandbereit ist, aber nicht gefunden werden kann, führt zu Lieferverzögerungen. Kunden die regelmäßig auf ihre Lieferungen warten müssen, suchen langfristig nach zuverlässigeren Lieferanten. 


Aufwändige Jahresinventuren  

Je größer die akkumulierten Bestandsdifferenzen, desto aufwändiger und fehleranfälliger wird die Jahresinventur. Unternehmen die täglich mit Abweichungen kämpfen, verbringen unverhältnismäßig viel Zeit und Personal mit der jährlichen Bestandsaufnahme. 

Was ist die einzige Lösung die Bestandsdifferenzen wirklich eliminiert?  

Die Antwort ist konsequent einfach: Kein Scan = kein Scanfehler. 

  • Automatische Echtzeit-Erfassung: Warenbewegungen müssen vollständig automatisch, ohne manuelles scannen, erfasst werden.
  • Nahtlose ERP/WMS-Integration: Die Daten fließen direkt und automatisch ins ERP oder WMS, ohne manuellen Zwischenschritt, ohne Übertragungsfehler, ohne Zeitverzögerung. 
  • Kein Umbau / Retrofit an vorhandenen Fahrzeugen: LiDAR-Sensorik wird an bestehenden Staplern nachgerüstet. Keine Eingriffe in die Bausubstanz. Läuft über WLAN oder LTE – auch im Außenlager.
  • Digitaler Zwilling in Echtzeit: In der Software entsteht ein vollständiger digitaler Zwilling des Lagers – mit lückenloser, manipulationssicherer Bewegungshistorie jeder Palette.
  • Das Ergebnis ist kein besserer Scan-Prozess. Es ist das vollständige Ende des Scan-Prozesses. 

Kein Scan = Kein Scanfehler

Das Ergebnis ist kein besserer Scan-Prozess. Es ist das vollständige Ende des Scan-Prozesses.

Wie haben andere Unternehmen Bestandsdifferenzen mit identpro gelöst? 

Elmar Jung Product Solutions — B2B Handel 

Elmar Jung Product Solutions, Großhändler für Garten- und Outdoorartikel, betreibt drei Lager mit über 5.000 Artikeln. Vor der Einführung des identpro Warehouse Execution Systems waren Inventurdifferenzen und Buchungsfehler ein wiederkehrendes Problem im Tagesgeschäft. Suchprozesse kosteten täglich wertvolle Zeit. 

Nach der Einführung des WES verfügt Elmar Jung über 100% Bestandstransparenz in Echtzeit. Zeitaufwändige Suchprozesse im Lager entfallen vollständig. Die Integration erfolgte in das bestehende Lagerverwaltungssystem, ohne Systemwechsel, ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs. 

Hagemeister — Baustoffindustrie 

Hagemeister GmbH & Co. KG, einer der führenden Hersteller von Fassadenklinkern mit 190 Mitarbeitenden, stand vor einer typischen Herausforderung in der produzierenden Industrie: Palettenbuchungen erfolgten verspätet, Lagerbestände waren unklar, viele Prozesse liefen papierbasiert oder auf Zuruf. 

Mit dem Warehouse Execution System von identpro werden alle Waren bereits ab der Produktion in Echtzeit erfasst und digital verfolgt. Heute lässt sich chargengenau nachweisen, wo sich welcher Klinker befindet, inklusive farblich passgenauer Auslieferung in 12 europäische Länder. Manuelle Checks und Zettelwirtschaft gehören der Vergangenheit an. 

ELA Container — Mobile Raum- und Gebäudelösungen 

ELA Container verwaltet einen Mietpark von rund 60.000 Containern an 18 Standorten weltweit. Bestände und Standorte konnten nicht in Echtzeit verifiziert werden, an der Verladung entstanden regelmäßig Wartezeiten für LKWs. Die Abfertigung eines LKW dauerte rund 2 Stunden. 

Nach der Einführung des WES von identpro arbeitet ELA suchfrei: Aufträge lassen sich ohne Rückfragen starten, Umwege entfallen. Die LKW-Abfertigung sank von 2 Stunden auf wenige Minuten. Michael Gerdes, ELA Container: „Unser Fachpersonal kann sich nun auf das Wesentliche konzentrieren und verliert keine Zeit mehr mit Suchen.“ 

Fragen zur Einführung und Integration

Was Entscheider typischerweise wissen möchten, bevor sie das Gespräch suchen.

Ja. Das identpro System wird über IoT-Sensorik an bestehenden Flurförderzeuge implementiert und kommt ohne Eingriffe in die Bausubstanz aus. Es müssen keine Referenzpunkte gesetzt, keine Schienen verlegt und keine Hallenkonstruktionen verändert werden. Das System funktioniert in Bestands­immobilien, auch im Außenlager und bei wechselnden Wetterbedingungen. 

Ja. Das Warehouse Execution System von identpro bindet sich über Standardschnittstellen an bestehende ERP-Systeme wie SAP EWM, SAP WM sowie an andere Lagerverwaltungssysteme an. Und ergänzt diese um die Echtzeit-Ebene die bislang fehlt. Es ist auch als SaaS-Lösung in der Cloud verfügbar. 

Die Daten werden vollautomatisch erfasst: präziser und lückenloser als durch manuelles Scannen. Jede Warenbewegung wird in Echtzeit protokolliert und ins System übertragen. Das Ergebnis ist eine vollständige, manipulationssichere Bewegungshistorie jeder Palette, ohne Abhängigkeit von menschlichem Buchungsverhalten. 

Sie kennen das Problem. Wir kennen die Lösung.

Bestandsdifferenzen sind kein unvermeidbares Lagerrauschen. Sie sind ein lösbares Systemproblem. Sprechen Sie mit uns darüber, wie das in Ihrem Lager konkret aussehen würde.

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Wir von IdentPro unterstützen Sie dabei und wollen gerne zusammen mit Ihnen die Zukunft der Intralogistik gestalten. Vereinbaren Sie jetzt eine persönliche Beratung!

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